ORIENTIERUNGSSTUFE

Zwischen der Grundschule und der Sekundarstufe I befindet sich die Orientierungsstufe. Die Schüler, die in die Orientierungsstufe eintreten, sind keine  Kinder mehr, aber auch noch keine Jugendlichen. Sie sind in der Vorpubertät angelangt. Das geht bei ihnen mit Veränderungen sowohl im körperlichen, als auch im seelischen Bereich einher.

In dieser Stufe sollen die Schüler auf diese Veränderungen vorbereitet bzw. dabei begleitet werden.

Auf dieser Stufe wird auch eine neue Seiteneinstiegsklasse eingerichtet. Sie besteht aus leistungsstarken Schülerinnen und Schüler, die über dieses Programm in die Schule kommen.

  • Die Schüler müssen sich auf verschiedene Lehrer einstellen. Der Klassenlehrer ist nicht mehr die Hauptbezugsperson.
  • Im Fächerkanon sind verschiedene neue Fächer dazugekommen: Englisch, Biologie, Geschichte,Kochen, Werken.
  • Einige dieser Fächer erfordern ein erhöhtes Maß an Deutschkenntnissen. Die Kriterien des DFU = Deutsch als Fachsprache- Unterrichts werden angewandt.
  • Die Schüler müssen sich besser mit ihren Schulsachen organisieren und beim Packen des Schulranzens  auf den Stundenplan achten. Sie müssen damit zurechtkommen, dass sie viele Wechsel in den Unterrichtsräumen haben und ihre Materialien dafür vorbereiten.
  • Sie müssen ein größeres Pensum an Hausaufgaben und Klassenarbeiten bewältigen.
  • Sie haben auch nachmittags Unterricht und damit weniger Freizeit.
  • Sie wurden neu als Klasse zusammengestellt und müssen sich auf neue Klassenkameraden einstellen.
  • Die neuen Klassenlehrer stellen sich den Klassen am Ende des 4. Schuljahres vor.
  • Die Kinder dürfen noch in der 4. Klasse eine Unterrichtsstunde in den für sie neuen Fächern sehen.
  • Es gibt ein Übergangsmanagement zwischen den Lehrern der 4. und 5.
  • Es wird enger Kontakt zu den Schulpsychologinnen gehalten.
  • Es gibt eine Einführungsveranstaltung für die Eltern der 4. Klassen, die am Ende des Schuljahres stattfindet.
  • Die Kinder erhalten von den zukünftigen Klassenlehrern eine Einführung in die neuen Fachräume und den Fächerkanon der 5. Klasse.
  • Am Anfang der 5. Klasse werden von den Schulpsychologinnen Workshops zum Kennenlernen vorbereitet.
  • In der 6. Klasse dürfen die Schüler für drei Tage ins Schullandheim fahren und für sie neue Erfahrungen außerhalb des häuslichen Umfelds machen.
  • Es gibt Workshops im Rahmen der von der Wertekommission zusammengestellten Veranstaltungen.
  • Die 5. Klassen treffen sich jeweils in einer der bikulturellen Schulen zu einem integrativen Sportfest mit dem Namen Hexameet.
  • Die 6. Klassen feiern im Mai zusammen mit den anderen bikulturellen Schulen den Europatag.

– Ursula Meisner, directora del Nivel de Orientación

Contacto:

Ursula Meissner
Koordinatorin der Orientierungsstufe
meissner.u@dsguatemala.edu.gt